CHEERSPORT AUSTRIA

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Stunt-Feuerwerk am zweiten ÖCM-Tag

Stunt-Feuerwerk am zweiten ÖCM-Tag

Am letzten Wettkampftag der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien zeigten sich Österreichs beste Cheersportler:innen noch einmal von ihrer besten Seite. Der Finals-Sonntag war gleichzeitig auch das letzte Kapitel einer hochklassigen heimischen Cheersport-Saison 2026 und brachte jede Menge Medaillenentscheidungen. Die Milleniumdancers ließen ihren am Samstag errungenen drei Goldene weitere drei folgen und avancierten mit insgesamt siebenmal Edelmetall zum erfolgreichsten Verein der Meisterschaften. Die Danube Dragons und TVP Union bilanzierten mit sechs Medaillen, die Vienna Vikings, Premium Dancers und Swarco Raiders mit je fünf. Von den rund 100 Performances am Wochenende sowie vom neuen Arena-Setup zeigten sich insgesamt mehr als 3.000 Fans begeistert – unter ihnen auch Sport-Austria-Präsident Hans Niessl.

Der Sonntag gehörte den Youngsters der heimischen Cheersport-Szene.

In fünf Cheersport- und drei Performance-Cheer-Kategorien wurden zum Saisonende noch einmal Medaillen vergeben. Dabei setzten die Milleniumdancers ihren Erfolgslauf fort. Die Wienerinnen gewannen mit den Peewees, den Juniors und auch im Junior Doubles Pom die Gold- und Silbermedaille.

Der zweite Wettkampftag der Österreichischen Meisterschaft war für uns ein voller Erfolg. Es ist jedes Jahr eine neue tolle Herausforderung, die Tänzerinnen weiter zu pushen, ihre Leistungen zu verbessern und damit die Titel zu holen. Wir sind sehr stolz auf unsere Peewees und Juniors, die heute ausgezeichnete und herausragende Auftritte gezeigt und damit die Jury überzeugt haben“, bilanzierte Theresia Maurer Lelard.

Bei den Peewees und den Juniors holten die Premium Dancers jeweils Silber und schraubten ihr Konto auf fünf Mal Edelmetall in die Höhe. Die Bronze-Medaillen gingen an das Vision DanceTeam (Peewee) sowie zweimal an die Vikings. 

Nachwuchs von Royals, TVP und Dragons legte nach

Im Cheersport schlug am Sonntagvormittag die Stunde der Mini- und Youth-Teams. Strahlende Siegerinnen in beiden Kategorien waren die Units der Graz Cheersport Royals. In der Kategorie Mini All Girl setzten sich die Royals Pearls gegen TVP Galaxy und die Dreamy Dragons durch. In der Youth-Altersklasse holte Royal Dynasty Gold vor den Classy Dragons und ACC Lightning. Insgesamt brachte „GCR“ vier Medaillen (3x Gold, 1x Bronze) mit zurück nach Graz. 

Dynasty-Coach Fiona Bieder zeigte sich danach emotional: “Wir haben keine leichte Saison hinter uns – wir haben sehr viel gekämpft, hatten Höhen und Tiefen, sind durch dick und dünn gegangen, haben unzählige Trainings in der Halle geschwitzt, gelacht und geweint. Aber eines haben wir nie: aufgegeben. Die Athletinnen haben den zweiten Wettkampftag heute zu einem der schönsten Cheer-Momente für uns Coaches gemacht.“

In den drei Open-Age-Kategorien gab es jeweils einen anderen Champion. Die Pirates ließen auf Intermediate-Level TVP und die Invaders hinter sich, die Invaders wiederum holten sich auf Median-Level Gold vor TVP und ACC. TVP jubelte über den Sieg im Advanced, die Raiders und Dragons folgten auf den Plätzen.

„Edelfan“ Niessl zeigt sich begeistert

3.000 Fans kamen bei der ersten Österreichischen (Staats-)Meisterschaft in der brandneuen Sport Arena Wien voll auf ihre Kosten. Die Auftritte der 100 Teams begeisterten ebenso wie das neue Hallen-Set-Up mit nur einer zentralen Auftrittsfläche.

Cheersport-„Edelfan“ Hans Niessl war auch im sechsten Finals-Jahr zu Gast beim wichtigsten heimischen Wettkampf. Der Sport-Austria-Präsident zeigte sich angetan. „Wenn man die Leistungen der Mädchen und Frauen sieht, besteht kein Zweifel: der österreichische Cheersport performt an der Weltspitze. Die Kombination aus Leidenschaft, Können und Perfektion ist einzigartig und begeistert zurecht das Publikum. Die Österreichischen Meisterschaften waren einmal mehr Zeugnis der Aufwärtsentwicklung des heimischen Cheersports“, so Niessl, der schon am Samstag unter anderem die Staatsmeistertitel der Danube Dragons (Cheersport) und des Milleniumdancers Tanzsportvereins (Performance Cheersport) sah. 

„Cheer-Fest“ begann schon am Samstag

Abseits der „Königsklassen“ sorgten am ersten Wettkampftag aber auch die zahlreichen anderen Kategorien für Begeisterung. 

Die Milleniumdancers holten in der Performance-Cheer-Sparte zwei weitere Goldmedaillen – im Youth Doubles Pom vor den AFC Vienna Vikings und den Swarco Raiders Tirol, im Senior Doubles Pom vor dem Thunders Tanzsportverein und den Raiders.

Im Senior Double Hip Hop ging Gold an die Premium Dancers, Silber an BlackFire Cheer&Dance. Die Vienna Vikings waren in der Kategorie Youth Pom erfolgreich und verwiesen zwei Formationen von BlackFire Cheer&Dance auf die Plätze. Im Open Age Pom gewannen die Raiders vor den Premium Dancers.

Die drei Goldmedaillen im Cheersport gingen an die Dragons, TVP und die Graz Cheersport Royals. Die Shining Dragons triumphierten im Primary All Girl vor den Vikings und den Red Wings, TVP Legacy im Junior All Girl vor den Dragons und den Pirates und die Royals Gems im Open Age Novice vor den Raiders und den Pirates.

Durchwegs positiv fällt die Wettkampf-Bilanz seitens des Verbandes aus. „Die Teilung des Events auf zwei Wettkampftage und die gleichzeitige Reduktion auf eine Performance-Fläche haben sich mehr als ausgezahlt. Die Stimmung war an beiden Tagen großartig. Die Sportler:innen haben die Bühne bekommen, die sie verdient haben und haben zum nationalen Saisonfinale noch einmal ihre besten Leistungen gezeigt“, sagte Präsidentin Julia Harrer

Die internationale Cheersport-Saison 2026 öffnet in wenigen Wochen ihr letztes Kapitel. Bei der Europameisterschaft in Prag (3. bis 5. Juli) ist Cheersport Austria mit zahlreichen Units auf Medaillenjagd.

Vor Traum-Kulisse: MD und Dragons siegen

Vor Traum-Kulisse: MD und Dragons siegen

So etwas hat die Sport Arena Wien noch nicht gesehen! Die besten heimischen Cheersportler:innen rockten am Samstag Österreichs modernste Sporthalle – und kamen der Decke dabei so nahe, wie niemand vor ihnen. Am „höchsten“ flogen die Fierce Dragons, die ihren im Vorjahr erstmals eroberten Staatsmeistertitel mit einer souveränen Performance verteidigten. Hinter den Dragons verbuchte TVP Supersonic vom Turnverein Perchtoldsdorf als Vize-Staatsmeister das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Bronze ging an die Steirerinnen von den Royal Queens. Am Performance-Cheer-Floor, der im spektakulären neuen Setup ebenfalls ins Zentrum der mit knapp 2.000 Fans gefüllten Arena rückte, glänzten einmal mehr die Milleniumdancers. Der Tanzsportverein aus Wien tanzte zum zwölften Mal in Serie zur Goldmedaille. Unmittelbar dahinter kürten sich die Premium Dancers zu Vize-Staatsmeisterinnen, Bronze holte sich der Thunders Tanzsportverein.

„Es fühlt sich einfach super an. Der ganze Druck ist von uns abgefallen“, jubelte Dragons-Athletin Nina Ringl über den zweiten Cheersport-Staatsmeistertitel in Folge. „Der Weg hierher war nicht leicht. Wir hatten mit Verletzungen zu kämpfen. Es ist auch nochmal schwieriger, der Gejagte zu sein“, wurde die routinierte Dragons-Athletin nach der Siegerehrung emotional. 

Riesenjubel gab’s auch bei TVP Supersonic. Die Perchtoldsdorferinnen, die im Vorjahr erstmals die Bronzemedaille in der „Königsklasse“ holten, stießen in neue Sphären vor und verbesserten sich auf Rang zwei. „Es ist unglaublich, wir sind wirklich so stolz. Am aller glücklichsten sind wir mit unserer Routine. Es war eine der besten Performances, die wir diese Season gemacht haben. Wir sind wahnsinnig stolz“, sagte Katharina Schambron.

„Jede Medaille ist besonders“

Große Emotionen gab’s auch bei den Milleniumdancers, die das Dutzend vollmachten und zum zwölften Mal en suite siegten. Zur Routine wird Gold aber niemals, versicherte Anna Kiss. „Jede Medaille ist für uns ganz besonders, vor allem, weil wir uns im Vergleich zum letzten Wettkampf noch einmal gesteigert haben. Unsere Sharp Motions waren noch einmal besser.“

Hinter den Wienerinnen klassierten sich die Premium Dancers. Mariam Abdel-Wahab: „Wir sind sehr stolz auf den Vizemeistertitel. Das war unser großes Ziel. Wir wollten zeigen, wofür wir trainiert haben.“

Stimmungscheck? Bestanden! Atmosphäre in Sport Arena überzeugt

Der „Umzug“ der Sport Austria Finals in die Bundeshauptstadt kam bei den Sportler:innen an. Vor allem die Stimmung in der lautstarken Sport Arena Wien hinterließ bleibende Eindrücke. „Einzigartig, wirklich großartig! Es war eine unfassbar tolle Stimmung. Das Publikum war der Hammer, besser geht’s nicht“, schwärmte TVP-Athletin Schambron. „Crazy, die Halle war echt voll. Das hat uns noch einmal gepusht“, sagte auch Kiss. 

Auch Cheersport Austria zeigte sich mit dem ersten von zwei Wettkampftagen zufrieden. „Die Teilung des Events auf zwei Wettkampftage und die gleichzeitige Reduktion auf eine Performance-Fläche haben sich mehr als ausgezahlt. Die Stimmung war den ganzen Tag über großartig und hat zum Schluss ihren Höhepunkt erreicht. Die Sportler:innen haben die Bühne bekommen, die sie verdient haben“, sagte Präsidentin Julia Harrer. Insgesamt sind am Wochenende über 1.600 Athlet:innen in 100 Teams im Einsatz. 

Cheer-Action schon am Vormittag

Bevor die beiden Staatsmeisterschaftskategorien ausgefochten wurden, standen am Samstag bereits insgesamt acht weitere Kategorien auf dem Programm. 

In der Performance-Cheer-Sparte holten die Milleniumdancers zwei weitere Goldmedaillen – im Youth Doubles Pom vor den AFC Vienna Vikings und den Swarco Raiders Tirol, im Senior Doubles Pom vor dem Thunders Tanzsportverein und den Raiders.

Im Senior Double Hip Hop ging Gold an die Premium Dancers, Silber an BlackFire Cheer&Dance. Die Vienna Vikings waren in der Kategorie Youth Pom erfolgreich und verwiesen zwei Formationen von BlackFire Cheer&Dance auf die Plätze. Im Open Age Pom gewannen die Raiders vor den Premium Dancers.

Die drei Goldmedaillen im Cheersport gingen an die Dragons, TVP und die Graz Cheersport Royals. Die Shining Dragons triumphierten im Primary All Girl vor den Vikings und den Red Wings, TVP Legacy im Junior All Girl vor den Dragons und den Pirates und die Royals Gems im Open Age Novice vor den Raiders und den Pirates.

Am Sonntag gehen die Österreichischen Cheersport Meisterschaften – und auch die Sport Austria Finals – mit der Cheersport-Meisterschaft Mini & Youth sowie mit der Performance-Cheersport-Meisterschaft Peewee & Junior zu Ende. 

ÖCM: Neues Setting, neues Level

ÖCM: Neues Setting, neues Level

Die nationale Cheersport-Saison erreicht am Wochenende (5./6. Juni) ihren finalen Höhepunkt. In der Sport Arena Wien steigen zum Abschluss der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften im Cheersport und Performance Cheer. Cheersport Austria stellt auch bei der sechsten Ausgabe von Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung einmal mehr die größte Abordnung. Über 1.600 Athlet:innen – also etwa ein Fünftel – der 7.500 Athlet:innen, die bei der “Woche der Entscheidungen” in Wien antreten, sind Cheersportler:innen. Auch was die Fans betrifft, setzt der „Finals“-Klassiker gewohnte Maßstäbe: 3.000 Zuschauer:innen werden erwartet. Zahlen, die ein neues Wettkampf-Setting notwendig machten. Auf sportaustriafinals.tv gibt’s 13 Stunden Cheersport live, ORF Sport+ überträgt die Entscheidungen der „Königsklassen“.

46 Sportarten sind in diesem Jahr Teil der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (3. bis 7. Juni). So groß wie der Cheersport ist aber keine von ihnen – zumindest nicht, wenn es nach der Zahl der Teilnehmer:innen und Fans geht.

Über 1.600 der besten Cheersportler:innen Österreichs und 3.000 Fans sorgen am Samstag und Sonntag für den sportlichen und stimmungstechnischen Höhepunkt der größten heimischen Multi-Sportveranstaltung. Dass statistisch gesehen mittlerweile jede:r fünfte Finals-Athlet:in Cheersportler:in ist und jeder 16. Fan selbst ins „Stimmungsepizentrum“ des Mega-Events eintauchen will, zwingt Cheersport Austria zu Änderungen im Wettkampfprozedere.

Eine Matte, zwei Tage, 100% Action

Erstmals in der nunmehr sechsjährigen Finals-Geschichte finden die Cheersport-Bewerbe an zwei Wettkampftagen statt. Zudem treten die Teams der Sparten Cheersport und Performance Cheersport nicht mehr abwechselnd auf zwei Matten auf. Performt wird stattdessen geblockt, auf nur einer einzigen Fläche, auch wenn die Matte dafür in insgesamt vier „Event-Breaks“ jeweils komplett umgebaut werden muss.

Der zusätzliche logistische und organisatorische Aufwand zahlt sich einerseits aus, ist aber andererseits auch notwendig geworden. „Mit unserem neuen Setup wollen wir die Auftritte der rund 100 Teams noch mehr ins Spotlight rücken, aber auch dem immer größer werdenden Fan-Zuspruch gerecht werden“, sagt Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer. „Wir können nur maximal 1.800 Fans pro Tag in die Halle lassen, rechnen aber mit rund 3.000 Fans insgesamt. Allein deshalb wäre eine Durchführung der Meisterschaften an nur einem Wettkampftag unmöglich gewesen.“

Sport Arena Wien & Cheersport? It’s a match!

Das Konzept wurde bereits bei den International Cheer Masters 2026 powered by RegioMarktplatz im März erfolgreich getestet.

Getestet wurde auch bereits die neue Sport Arena Wien. In einer der modernsten Arenen Europas fanden in diesem Jahr schon die Wiener Landesmeisterschaften und der Newbie Cup statt. „Cheersport und die Sport Arena Wien – das ist ein perfektes Match. Die Halle bietet eine perfekte Bühne für unsere Athletinnen und Athleten“, unterstreicht Harrer.

Den Auftakt machen am Samstag (ab 09:30 Uhr) die Nachwuchs-Teams der Sparte Performance Cheer kämpfen um den Youth-Titel, ehe in der Mittagspause erstmals „umgebaut“ wird. Der Nachmittag gehört dann den Cheersportler:innen der Altersklassen Primary und Youth. 23 Units kämpfen um die Medaillen.

ORF-Liveübertragung von den „Königsklassen“

Ab 15:30 Uhr ist dann alles angerichtet für die besten Teams der heimischen Cheer-Szene. ACC Blackout (Alpine Cheer Club Rum), TVP Supersonic (TVP Union Perchtoldsdorf), die Royal Queens (Graz Cheersport Royals) und Titelverteidiger Fierce Dragons (Danube Dragons) sorgen bei den Staatsmeisterschaften im höchsten Cheersport-Level für eine „Flugshow“ der Extraklasse.

Anschließend greifen die Premium Dancers, der Thunders Tanzsportverein und der Milleniumdancers Tanzsportverein in der Sparte Performance Cheer nach Staatsmeisterschaftsgold.

Die insgesamt sieben Auftritte aus den „Königsklassen“ des Cheersports gibt’s auch in diesem Jahr live auf ORF Sport+. In der Event Break gibt es Highlights und Interviews, auch die emotionale Siegerehrung im Anschluss ist Teil der TV-Übertragung.

Am Sonntag gehen die Österreichischen Cheersport (Staats-)Meisterschaften – und auch die Sport Austria Finals – mit der Cheersport-Meisterschaft Mini & Youth sowie mit der Performance-Cheersport-Meisterschaft Peewee & Junior zu Ende.

Newbie Cup: Die Kleinsten waren die Größten

Newbie Cup: Die Kleinsten waren die Größten

Nur eine Woche vor den Staatsmeisterschaften (6./7. Juni) im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien stand am Samstag eines der Highlights im österreichischen Cheersport-Kalender auf dem Programm. Beim Newbie Cup ging es für rund 400 junge Einsteiger:innen im Alter von fünf bis 14 Jahren um erste Wettkampferfahrungen. Insgesamt 37 Teams aus 17 Vereinen sowie zwei Schulkooperationen zeigten vor 1.000 Fans ihr Können.

Während bei den Staatsmeisterschaften die besten Teams des Landes um nationale Titel kämpfen, setzt der Newbie Cup bewusst einen anderen Schwerpunkt. Die Veranstaltung richtet sich an Anfänger und Nachwuchsteams, die erste Wettkampferfahrungen sammeln und sich ohne Druck in familiärer Atmosphäre vor Publikum und Judges präsentieren können.

Der Newbie Cup ist damit ein sichtbares Zeichen dafür, dass Cheersport Austria nicht nur die Entwicklung des Spitzensports vorantreibt, sondern auch den Breitensport und die nachhaltige Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt stellt. Die kontinuierliche Förderung junger Athlet:innen bildet die Grundlage für die erfolgreiche Zukunft von Vereinen und Nationalteams. Auch deshalb fanden in den vergangenen Jahren bereits rund 100 Workshops und Kooperationen mit Schulen in ganz Österreich statt.

Performen wie die „Großen“: Newbie Cup erstmals in der Sport Arena Wien

Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Mitgliederzahlen aus, sondern auch auf den Newbie Cup. Was vor einigen Jahren als kleines Turnier begann, hat sich mittlerweile zur größten Nachwuchsveranstaltung im österreichischen Cheersport entwickelt. Erstmals wurde der Newbie Cup in der neuen Sport Arena Wien ausgetragen und bot damit den perfekten Rahmen für die nächste Generation des Sports.

„Die Organisation dieser einzigartigen Meisterschaft ist für uns jedes Jahr ein ganz besonderer Höhepunkt. Im Mittelpunkt stehen dabei jene Teams, die ihre ersten Wettkampferfahrungen sammeln und mit großer Begeisterung, Leidenschaft und Teamgeist auf die Matte gehen. Gerade für Beginner- und Einsteiger-Teams schafft diese Veranstaltung eine wertvolle Bühne, um ihr Können zu zeigen, Selbstvertrauen zu gewinnen und Teil der österreichischen Cheer-Sport-Community zu werden. Es freut uns sehr, diesen Athlet:innen einen unvergesslichen Wettkampftag ermöglichen zu können“, so Natascha Wogritsch, Präsidentin des Wiener Landesverbandes.

Für den Österreichischen Cheersport-Verband hat der Newbie Cup einen besonderen Stellenwert, zeigt er doch Jahr für Jahr, wie dynamisch sich der Sport entwickelt und wie groß das Interesse bei Kindern und Jugendlichen ist. Die beeindruckenden Leistungen der Youngsters sowie die hohe Zahl an teilnehmenden Vereinen und Teams verdeutlichen, dass der österreichische Cheersport weiterhin auf Wachstumskurs ist – sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport.

Royals, TVP und BlackFire räumen ab

Royals, TVP und BlackFire räumen ab

Am Samstag und Sonntag fanden in Graz und St. Pölten die letzten beiden Landesmeisterschaften der Cheersport-Saison 2026 statt. Während in der Steiermark die beiden Top-Formationen der Graz Cheersport Royals auf den “letzten Drücker” ihre Tickets für die Staatsmeisterschaften buchten, holte der Turnverein Pertcholdsdorf (TVP Union) in Niederösterreich drei Landesmeistertitel. Zu den großen Gewinnern zählten auch die Teams von BlackFire Cheer & Dance, die sich in der Performance-Cheer-Sparte noch vier Startplätze für die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien sicherten. Österreichs wichtigste Cheersport-Event steigt am 6. und 7. Juni in der Sport Arena Wien mit den besten rund 100 Teams des Landes.

Der „GRAZ Cheer Cup“ markierte in den vergangenen Jahren Mitte Februar stets den Auftakt in die Cheersport-Saison. In diesem Jahr reihten sich die Steirer mit ihrer Top-Veranstaltung etwas weiter hinten im Kalender ein.

Der spätere Termin tat der Stimmung auf den Rängen und der Qualität auf der Matte allerdings keinen Abbruch. Die 17 Teams mit insgesamt 500 Athlet:innen boten im mit über 1.000 Fans nahezu ausverkauften ASKÖ Sportzentrum Graz-Eggenberg eine Cheersport-Show der Extraklasse. „Headliner“ waren dabei die Lokalmatadorinnen von den Graz Cheersport Royals (GCR), die gleich acht Teams in den Bewerb schickten.

Top-Formationen der Royals schafften Finals-Quali

Die einzigen beiden vergebenen Landesmeister-Titel holten sich dann auch die Favoritinnen von GCR. In der Kategorie Primary All Girl Intermediate setzten sich die Royal Grace gegen die Dragonflies Rise (VASB) durch, in der Kategorie Open Age Novice holten die Royal Gems Gold vor den Graz Giants Shimmer.

Fast noch wichtiger als die beiden Goldmedaillen waren für die Graz Royals aber die Auftritte ihrer beiden Top-Teams. Sowohl die Royals Queens in der Cheersport-„Königsklasse“ Senior All Girl Premier als auch die Royal Ladies in der höchsten Nachwuchs-Kategorie (Junior All Girl Elite) waren vor ihren Auftritten noch nicht für die Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals qualifiziert – aber das änderte sich am Samstag! Mit erstklassigen Routines knackten beide Formationen die notwendige „Finals“-Hürde von 65 Punkten und sind somit beim „Saisonfinale“ in der Sport Arena Wien (6./7. Juni) mit dabei.

Neben den sauberen Auftritten der Royals, Giants und Dragonflies boten im sogenannten Showblock auch die Red Hots, die ASKÖ Steelsharks Traun, die Carinthian Eagles und die Newbie School von Cheersport Austria genau das – nämlich eine Show.

Das Fazit fiel auch deshalb überwältigend aus. „Der Graz Cheer Cup 2026 war ein voller Erfolg – tolle Leistungen, großartige Stimmung und ein starkes Zeichen für den Cheersport in der Steiermark. Die lange und aufwendige Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Danke an alle helfenden Hände. Wir sehen uns nächstes Jahr!“, sagte Vanessa Tanschek vom Event-Team.

BlackFire holte ganzen Medaillen-Satz und vier ÖCM – Tickets

Die größte Abordnung bei den Spring Open in St. Pölten stellte BlackFire Cheer & Dance. Der Performance-Cheer-Verein schickte bei der Landesmeisterschaft am Sonntag im Sportzentrum Niederösterreich gleich elf Teams auf die Matte.

Für den erst 2025 gegründeten Verein aus Vösendorf sprang schlussendlich einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze heraus. Sofia & Anna sicherten sich den Sieg in der Kategorie Peewee Doubles Hip Hop vor Lara & Fabienne von den Cheer Tigers. In der Kategorie Peewee Pom belegte BlackFire Platz zwei, Gold ging an die Thunders aus Amstetten. Kristina & Emilia gewannen in der Kategorie Peewee Double Pom Silber für BlackFire, Gold ging an Lana & Lena vom Vision Danceteam.

Den Medaillensatz komplett machten BlackFire dann mit dem Junior-Pom-Doppel. Leonie & Carina wurden Dritte, waren hinter den Milleniumdancers (Wien) und Vivace Euphoria (Ungarn) aber bestes niederösterreichisches Team – und schafften die Punktehürde für die Österreichischen Meisterschaften. Drei weitere Formationen der Vösendorferinnen schafften es ebenfalls mit ihren Performances zum „großen Finale“ nach Wien.

Etwas mehr als die Hälfte der 67 Teams traten in St. Pölten aber auf der Cheersport-Matte an, wobei kaum ein Weg an TVP Union vorbeiführte. Die Perchtoldsdorferinnen holten sich insgesamt drei Landesmeistertitel und holten in der Open-Age-Kategorie All Girl Median Silber hinter den Invaders Dandelions von den Generali Invaders St. Pölten AFCC. Die St. Pöltnerinnen gewannen darüber hinaus noch eine Silber- und eine Bronzemedaille.

Die UKJ Mistelbach Mustangs, die erstmals bei einer Landesmeisterschaft am Start waren, gewannen mit den Mustangs Ace auf Anhieb Silber in der Kategorie Open Age All Girl Advanced.

Die begehrten Titel für die „Grand Champions“ – also für die (kategorieübergreifend) punktbesten Teams – gingen an die Milleniumdancers Junior Doubles Pom (PC) und TVP Legacy (Cheer).

Mit 1.000 Athlet:innen und 2.150 Zuschauern fällt die Bilanz der Veranstalter auch bei den Spring Open äußerst positiv aus. „Für die sechste niederösterreichische Landesmeisterschaft zurück in der Landeshauptstadt zu sein, war etwas ganz Besonderes. Wir haben alle bisherigen Teilnehmer:innen- und Fanrekorde geknackt. Ich freue mich, dass somit alle Teams bei vollem Haus und guter Stimmung ihren Auftritt absolvieren konnten. Wir wünschen allen Teams die sich für die Finals qualifiziert haben, alles Gute“, sagte Landesverbandspräsidentin Madeleine Gloimüller.

 

Letzter „Run“ auf Finals-Startplätze

Letzter „Run“ auf Finals-Startplätze

Am Wochenende erfolgt mit den Landesmeisterschaften in der Steiermark (16. Mai) und Niederösterreich (17. Mai) der Startschuss in die zweite Saisonhälfte im heimischen Cheersport. Drei Wochen nach den Weltmeisterschaften bietet sich für einige der besten Teams in Graz und St. Pölten die letzte Chance auf die Qualifikation für die Cheersport Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien.

Der „GRAZ Cheer Cup“ markierte in den vergangenen Jahren Mitte Februar stets den Auftakt in die Cheersport-Saison. Nicht so in diesem Jahr. Das wichtigste steirische Event ist im Kalender drei Monate nach hinten gewandert. Das tut der Stimmung aber bestimmt keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Vorfreude auf die Meisterschaften im ASKÖ Sportzentrum Graz-Eggenberg (Samstag, ab 12:30 Uhr) ist noch größer als in der Vergangenheit.

Insgesamt stehen in der steirischen Landeshauptstadt 17 Teams mit insgesamt rund 500 Athlet:innen auf der Matte. Neben den acht Formationen der favorisierten Graz Cheersport Royals gibt es auch die Auftritte der steirischen Teams Red Hots Cheerleader, Graz Giants und VASB Dragonflies-Cheer. Die Carinthian Eagles Cheerleader (Kärnten) und die ASKÖ Steelsharks Traun (Oberösterreich) sowie ein Team der Newbie School kommen als Gäste nach Graz.

“Ich wünsche allen Sportler:innen viel Erfolg und vor allem viel Spaß auf der Matte – vor heimischem Publikum und einer nahezu ausverkauften Halle”, drückt Landesverbandspräsidentin Sophie Ziegler allen Teams die Daumen.

Mit besonderer Spannung werden vor allem die Auftritte der Royal Queens in der Cheersport-„Königsklasse“ (Senior All Girl Premier) und der Royal Ladies in der höchsten Nachwuchs-Kategorie (Junior All Girl Elite) erwartet. Für die beiden Formationen der Graz Cheersport Royals geht es, wie für einige andere, noch um die Qualifikation für die Cheersport Staatsmeisterschaften am 6. und 7. Juni in der Sport Arena Wien. Um beim Mega-Event im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien dabei zu sein, müssen die Units mit ihren Routines die erforderliche Minimalpunktzahl (65) erreichen.

Gleiches gilt auch für einige der besten niederösterreichischen Teams bei den tags darauf stattfindenden „Spring Open“. Die Landesmeisterschaft findet in diesem Jahr in der bet-at-home ARENA des Sportzentrums Niederösterreich statt. 67 Teams und 850 Athlet:innen haben sich angekündigt, auch Formationen aus dem der Slowakei, Tschechien und Ungarn sind der Einladung des Landesverbandes gefolgt. Der große „Gejagten“ ist der Turnverein Perchtoldsdorf (TVP), der gleich neun Units ins Rennen schickt. Aber auch die Generali Invaders St. Pölten und die Sportunion Traiskirchen Lions Young & Wild gewannen im Vorjahr Goldmedaillen. Ihre Premiere bei den Landesmeisterschaften geben die UKJ Mistelbach Mustangs. In St. Pölten gibt’s auch reichlich Performance-Cheersport der Extraklasse zu bestaunen. Im Vorjahr führten in einigen Kategorien kaum ein Weg an den Thunders, die auch den „Grand Champion“-Titel abstaubten, und den Cheer Tigers vorbei. Auf die Fans wartet ein umfangreiches Rahmenprogramm und ein spannender Wettkampf, den auch Landeshauptstadt-Bürgermeister Matthias Stadler, der sich angesagt hat, nicht verpassen möchte.

„Wir freuen uns auf unsere Rückkehr ins Sportzentrum Niederösterreich und auf eine unvergessliche Meisterschaft. Es gibt noch ein paar Tickets für die Sport Austria Finals zu ergattern. Ich gehe davon aus, dass die Teams ihre Chancen nutzen werden und wir sehr hochwertige Routines sehen werden“, sagt Landesverbandspräsidentin Madeleine Gloimüller.