20 Athletinnen des Performance-Cheersport-Nationalteam hoben am Freitag von Wien-Schwechat aus in Richtung Orlando (USA) ab, wo in der kommenden Woche die diesjährigen ICU World Cheerleading Championships (22. bis 24. April) stattfinden. Während sich die heimischen Cheersport-Teams in geraden Jahren traditionell im „Aufbau“ befinden und dem Mega-Event fernbleiben, träumen drei Tanz-Formationen vom WM-Finaleinzug.
Ready for take off!
Weniger als eine Woche bevor die ersten rot-weiß-roten Performance-Cheersport-Formationen am Mittwoch auf die WM-Matte gehen, hieß es für 20 Athletinnen, drei Coaches und etwa eine Handvoll weiterer Teammitglieder „please proceed to Gate G36“.
Die Vorfreude auf das Abenteuer Orlando, Florida, stand der gesamten Team-Austria-Delegation jedenfalls ins Gesicht geschrieben. „Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet und viele Stunden investiert. Die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft ist bereits riesig und wir sind bereit, unser Können auf der Matte zu zeigen“, sagte Athletin Stella Piegler unmittelbar vor dem Boarding in Wien-Schwechat.
Von 22. bis 24. April bietet der ESPN Wide World of Sports Complex im Disney World Resort der wichtigsten Cheersport-Veranstaltung der Welt die Bühne. In den beiden Sparten Cheersport und Performance Cheersport kämpfen Teams aus über 70 Nationen um die Medaillen. Österreich ist – wie seit einigen Jahren üblich – in „geraden“ Jahren ausschließlich mit Tanzformationen vertreten. Die Cheersport-Nationalteams befinden sich derzeit im Aufbau, und greifen 2027 wieder mit voraussichtlich vier Nationalteams nach Edelmetall.
Performance-Cheer-Teams nehmen Top-10 ins Visier
Am Mittwoch-Mittag (Ortszeit) eröffnet das Senior Pom Double die World Cheerleading Championships aus heimischer Sicht mit seinem Semifinal-Auftritt. Am Nachmittag kämpft dann die Junior-Pom-Formation um den Final-Einzug. Das Senior-Jazz-Team greift am Donnerstag-Vormittag ins Geschehen ein.
Österreich gehört im Performance-Cheersport, wo es keine Levels gibt, sondern nur noch die besten Units der Welt am Start sind, zur erweiterten Spitze. In den vergangenen Jahren schafften die heimischen Tanzsport-Gruppen oftmals den Sprung in die Finalrunden der Top-10-Semifinalisten. Das ist auch in diesem Jahr wieder das Ziel. Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer drückt vor Ort die Daumen: „Ähnlich wie im Cheersport ist auch die Luft an der Performance-Cheer-Spitze ist in den vergangenen Jahren äußerst dünn geworden. Umso mehr freut es mich, dass wir mit unseren Nationalteams auch heuer wieder ein Wörtchen um den Finaleinzig der besten Formationen der Welt mitreden werden. Ich wünsche unseren Formationen viel Glück und vor allem unvergessliche Momente auf der WM-Matte.“

