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Dragons und MD eine Klasse für sich

Dragons und MD eine Klasse für sich

Bei der am Sonntag erstmals in der Sport Arena Wien ausgetragenen Wiener Landesmeisterschaft waren die Cheersportlerinnen der Milleniumdancers und der Danube Dragons einmal mehr (fast) nicht zu schlagen. Während es bei „MD“ eine „weiße Weste“ mit ausschließlich ersten Plätzen zu feiern gab, gelang es in der Cheersport-Sparte nur den Red Wings, die Dragons in einer von sechs Entscheidungen zu „überflügeln“. Drei Monate vor den Sport Austria Finals feierte der Cheersport in der neuen Arena jedenfalls eine gelungene Premiere. Davon zeugten die 60 Auftritte der insgesamt 1.000 Athlet:innen vor 1.800 Fans!

Sieben auf einen Streich!

Was das „tapfere Schneiderlein“ bei den Gebrüdern Grimm kann, können die Milleniumdancers schon lange. Der erfolgreichste Tanzsportverein der vergangenen Jahre dominierte bei der Wiener Meisterschaft die Performance-Cheer-Sparte und setzte sich in allen sieben Kategorien gegen die Konkurrenz durch.

„Wir sind so stolz auf alle unsere Athletinnen und Coaches, die beim ersten Wettkampf der Saison Top-Leistungen gezeigt haben. Sie haben damit nicht nur mein Herz erobert, sondern auch die Jury überzeugt und in allen Kategorien gewonnen. Es ist unsere erste Saison mit mehr als 14 verschiedenen Performances in allen Altersgruppen. Dabei durchwegs so zu überzeugen, macht uns als Verein natürlich überglücklich“, bilanzierte Theresia Maurer-Lelard, Sportliche Leiterin der Milleniumdancers.

Neben den ersten Plätzen in den Kategorien Peewee Pom, Peewee Doubles Pom, Youth Doubles Pom, Junior Pom, Junior Double Pom, Senior Pom und Senior Doubles Pom überzeugte „MD“ auch mit den Jazz-Formationen, die am Sonntag aber jeweils ohne Konkurrenz geblieben waren.

Die Vienna Vikings (Youth Pom) und die Premium Dancers (Peewee Hip Hop, Senior Doubles Hip Hop) nahmen die übrigen Gold-Medaillen in der Performance-Cheer-Sparte mit nach Hause. Für die Vikings gab’s insgesamt drei Medaillen, für die Premium Dancers sechs, darunter die Silberne beim Comeback des Senior-Pom-Teams. Black Fire Cheer & Dance verpasste zwar einen Sieg, räumte aber insgesamt fünf Performance-Cheer-Medaillen ab, das Vision Dance Team zwei.

Cheersport-Sparte fest in Drachenhand

Die großen Dominatorinnen auf der Cheersport-Matte waren in diesem Jahr einmal mehr die Danube Dragons. Sechs Teams stellten sich in ihren jeweiligen Kategorien der Konkurrenz aus der Bundeshauptstadt, fünf davon holten Gold und verteidigten demnach ihre Titel. „Ich bin unglaublich stolz auf unsere Teams“, jubelte Vereins-Präsidentin Petra Gruber nach den Titeln für die Dreamy Dragons (Mini All Girl Novice), Glory Dragons (Primary All Girl Intermediate), Shining Dragons (Primary All Girl Median), Classy Dragons (Youth All Girl Advanced) und Unique Dragons (Junior All Girl Elite). Nur in der Open Age-Klasse All Girl Advanced mussten sich die Aspiring Dragons den Red Wings geschlagen geben.

„Das Lob gilt unserer sportlichen Leitungen, den Trainer:innen und Athlet:innen – wir konnten in allen Kategorien leistungsstarke und saubere Routinen auf die Matte bringen. Gleichzeitig gratuliere ich unseren Mitbewerbern – insbesondere den Red Wings und den Vienna Vikings – zu ihren starken Auftritten und dem fairen, hochklassigen Wettkampf“, zollte Gruber der Konkurrenz Respekt. Neben ihrem Open-Age-Sieg holten die Red Wings drei Silbermedaillen, für die Vikings blieb viermal Bronze und einmal Silber.

In der “Königsklasse” ohne Konkurrenz geblieben waren diesmal die Fierce Dragons. Die Staatsmeisterinnen nutzten den Wettkampf, um sich mit einer spektakulären Routine auf die International Cheer Masters 2026 powered by RegioMarktplatz sowie die Staatsmeisterschaften vorzubereiten. Als einziges gemischtes Team (Coed) waren die Force Dragons am Start, die erfolgreich die beeindruckende Entwicklung der COED Sparte der Danube Dragons auf der Matte präsentieren konnten.

Sport Arena Wien bestand „Finals“-Test

Die Wiener Meisterschaft war auch in diesem Jahr ein Cheersport-Fest der Extraklasse. 1.000 Athlet:innen und 1.800 Fans „weihten“ dabei die neue Sport Arena Wien ordentlich ein. Die modernste Halle Österreichs hostete erstmals überhaupt ein Cheersport-Event und bestand den „Test“ mit Bravour. „Drei Monate vor den Österreichischen Cheersport-Meisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals hat sich gezeigt, dass die Sport Arena Wien und große Cheersport-Events zusammengehören. Die Fans sind noch näher am Geschehen dran, deshalb ist die Energie der Teams bis in die letzte Reihe deutlich spürbar“, zog Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer nach ihrem Besuch bei den Wiener Meisterschaften Bilanz.

Nächste Competition im heimischen Kalender sind die International Cheer Masters 2026 powered by RegioMarktplatz. Das größte Event von Cheersport Austria lockt am 21. und 22. März wieder tausende Fans und Athlet:innen ins Multiversum Schwechat.

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PD mit Comeback, Dragons als Favoriten

PD mit Comeback, Dragons als Favoriten

Eine Woche nachdem die Cheersport-Saison 2026 mit der Cheer Championship Tirol in Telfs eröffnet worden ist, geht’s am Sonntag (8. März) mit der Wiener Landesmeisterschaft weiter. Die „VIE CHEER All-Level Regionals 2026“ sorgen dabei für eine ganz besondere Premiere: Erstmals überhaupt findet in der brandneuen Sport Arena Wien ein Cheersport-Event statt. Die Halle ist mit 1.800 Fans und rund 1.000 Athlet:innen voll. Die Danube Dragons sind mit ihren acht Teams – darunter die Staatsmeisterinnen der „Fierce Dragons“ – in der Favoritenrolle, die AFC Vienna Vikings sind mit elf Units am Start, der Milleniumdancers Tanzsportverein mit 14. Bei den Premium Dancers, die so viele Athletinnen wie noch nie auf die Matte schicken, kommt es zu einem Comeback und zu einer Premiere.

„Die Wiener Landesmeisterschaft ist der offizielle Auftakt der Wettkampfsaison für alle Wiener Vereine und ein echtes Highlight für die Cheersport-Community“, unterstreicht Nico Schwingenschrot vom Organisationsteam des Wiener Landesverbandes (Cheersport Austria Wien).

„Dass wir den Wettbewerb erstmals in der neuen Sport Arena Wien austragen können, macht ihn noch besonderer. Die Halle bietet eine perfekte Bühne für unsere Athletinnen und Athleten – und wir freuen uns, die erste Cheersport-Veranstaltung an dieser neuen Sportstätte sein zu dürfen“, so Schwingenschrot.

Einstimmung auf die Sport Austria Finals

Die Sport Arena Wien bietet den insgesamt rund 1.000 Aktiven ideale Wettkampf- und Vorbereitungsbedingungen. In den angrenzendenden Leichtathletik- und Functional Fitness-Räumlichkeiten der modernsten „Turnhalle“ Wiens, machen schon das Warm-Ups zum Erlebnis.

Die Teams können die Wiener Meisterschaft außerdem gleich als Einstimmung und „Testlauf“ auf die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften nutzen. Am 6. und 7. Juni geht es in der Sport Arena Wien im Rahmen der Sport Austria Finals 2026 um die wichtigsten heimischen Cheersport-Titel. Ein entspannter Testlauf geht sich dann aber doch nicht aus, denn der Qualifikationsweg zum Mega-Event führt unter anderem über die VIE CHEER Regionals.

„Drachenjagd“

Top-Favorit auf die Landesmeistertitel sind in vielen Kategorien die Danube Dragons, die im Vorjahr mit allen ihren acht Teams siegreich waren – allesamt nehmen am Sonntag die „Mission Titelverteidigung“ in Angriff und avancieren neuerlich zu den großen Gejagten. Mit Spannung erwartet wird dabei vor allem der Auftritt der „Fierce Dragons“, die sich 2025 erstmals zu Staatsmeisterinnen in der „Königsklasse“ (Senior All Girl Premier) krönten.

Allerdings sind die „Drachen“ diesmal in der Top-Kategorie konkurrenzlos, weil die AFC Vienna Vikings nicht antreten. Der Traditionsverein in Purple and Gold stellt aber dennoch insgesamt elf Teams. In größerer Anzahl vertreten ist nur der Milleniumdancers Tanzsportverein (14).

Premium Dancers fragen: „Guess who’s back?“

Einen vereinsinternen Rekord stellen bei der diesjährigen Ausgabe der Wiener Meisterschaft die Premium Dancers auf. Der Tanzsportverein aus Floridsdorf meldete acht Teams an – erstmals seit 2018 auch wieder eines in der Kategorie Senior Pom. „Damit kehrt eine Kategorie zurück, auf die zahlreiche Athletinnen, Coaches und Fans lange gewartet haben und die für viele im Verein eine ganz besondere Bedeutung hat“, unterstreicht Denise Erlasch, sportliche Leiterin der Premium Dancers. Der Auftritt stehe auch deshalb unter dem Motto „Guess who’s back“.

Für eine Premiere sorgt die Open-Age-Formation der Premium Dancers, die erstmals überhaupt antritt. „Diese neue Alterskategorie markiert einen weiteren wichtigen Entwicklungsschritt für den Verein und unterstreicht eindrucksvoll das kontinuierliche Wachstum der Premium Dancers“, so Erlasch.

Sportlich und stimmungstechnisch auf Top-Niveau

Insgesamt freuen sich Mitorganisatorin Iris Löwenrosen und ihre Kolleg:innen auf 60 Teams rund 1.000 Athlet:innen und etwa 1.800 Fans. Für eine Cheer-Party der Extraklasse – sportlich sowie stimmungstechnisch – ist jedenfalls alles angerichtet. „Mit der Wiener Landesmeisterschaft startet die neue Cheersport-Saison in Wien – und damit ein Wochenende voller Energie, Teamgeist und spektakulärer Routines. Seit vielen Jahren darf ich den Cheersport in Wien mitgestalten und sehe jedes Jahr aufs Neue, mit wie viel Leidenschaft unsere Athletinnen und Athleten auf die Matte gehen. Genau diese Begeisterung macht unseren Sport so besonders“, sagt Löwenrosen.

Zusammenhalt & Fairplay bei CCT

Zusammenhalt & Fairplay bei CCT

Die Cheersport-Saison 2026 hat am Samstag mit einem „lauten Knall“ begonnen. Bei den Cheer Championship Tirol 2026 powered by Raiffeisen Club Tirol im SportZentrum Telfs sorgten rund 750 Athlet:innen in 40 Teams für ein Mega-Spektakel – (Freuden-)Tränen inklusive! Im Medaillenspiegel lagen der Alpine Cheer Club Rum (3), die SWARCO Raiders Tirol (2) und die Tyrolean Angels (2) mit jeweils mehreren ersten Plätzen ganz vorne. Großer Gewinner am ersten Wettkampftag der neuen Saison war aber der Cheersport!

„Es war wirklich beeindruckend zu sehen, welchen Fortschritt die Teams im Vergleich zum vergangenen Jahr wieder einmal gemacht haben. Die Performances waren durchwegs ausgesprochen stark“, lobte Anne Rauchegger, Präsidentin des Tiroler Landesverbandes (Cheersport Austria Tirol) die sportlichen Leistungen der besten Cheersportler:innen Westösterreichs.

„Besonders erfreulich ist auch, dass der Performance Cheersport so stark wächst“, unterstrich Rauchegger. Waren es 2025 noch vier Teams, die in der kleineren der beiden Cheersport-Sparten Auftritte hinlegten, gingen diesmal gleich 13 Formationen ins Rennen. Maßgeblich zu der in diesem Bereich mehr als verdreifachten Teilnehmer-Zahl trugen in diesem Jahr die Gastvereine bei. Sowohl das Tanzstudio Calypso aus Innsbruck, das kein Cheersport-Austria-Mitglied ist, als auch BlackFire Cheer & Dance aus Vösendorf (Niederösterreich) reisten zum ersten Wettkampf des Jahres nach Telfs.

Drei Goldene für ACC, je zwei für Raiders und Angels

Der deutsche Verein Cheer Base Feldkirchen e.V. gastierte ebenfalls in Tirol und trat mit zwei Units in der Cheersport-Sparte an, in der der Alpine Cheer Club drei Goldmedaillen gewann. Der erst vor zwei Jahren gegründete Verein aus Rum sicherte sich die Titel in den Kategorien Mini All Girl Novice, Primary All Girl Median und Open Age All Girl Median – jeweils vor den SWARCO Raiders Tirol. Die „Raiderettes“ hingegen gewannen in der Kategorie Open Age All Girl Advanced vor den Tyrolean Angels und Gastgeber Telfs Patriots. Eine zweite Goldmedaille gab’s für den größten Cheersport-Verein Tirols in der Performance-Cheer-Kategorie Youth Double Pom.

Zwei erste Plätze feierten auch die Tyrolean Angels – in den Kategorien Open Age All Girl Novice und Open Age All Girl Intermediate.

Konkurrentinnen leben abseits der Matte Zusammenhalt

Insgesamt 40 Teams mit 750 Athlet:innen – 150 mehr als im Vorjahr – bedeuteten für die Veranstalter:innen jeweils einen neuen Rekord. Der stärkere Zulauf sei, so Präsidentin Rauchegger, vor allem eine Folge des guten Feedbacks zur Veranstaltung des vergangenen Jahres. Wenig überraschend fällt das Fazit diesmal erneut äußerst positiv aus. „Mein absolutes Highlight waren nicht die großartigen sportlichen Leistungen, sondern der Zusammenhalt, der in der ganzen Halle spürbar war. Athlet:innen, Coaches und Fans haben wieder einmal den Beweis geliefert: Die Cheer Championship Tirol ist gelebtes Fairplay!“

Besonders bemerkenswert sei, dass allen involvierten Vereinen und Personen der gar nicht so einfache „Spagat“ gelang. „Die Teams haben sich gegenseitig auf der Matte angefeuert und in der Organisation Hand in Hand gearbeitet. Tirol hat gezeigt, dass man im Cheersport konkurrieren und dennoch zusammenhalten und zusammenhelfen kann.“

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