CHEERSPORT AUSTRIA

Find out more about Cheersport and Performance Cheersport in Austria!

KONTAKT   |   NEWSLETTER   |    LOGIN

EM als Krönung: Positive Cheer-Saison-Bilanz

EM als Krönung: Positive Cheer-Saison-Bilanz

Die Saison 2026 geht als eine der erfolgreichsten in die Geschichte von Cheersport Austria ein. Den krönenden Abschluss bildete am vergangenen Wochenende die Europameisterschaft in Prag, bei der Österreich mit seinen acht Nationalteams fünf Medaillen – zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze – und damit das beste EM-Ergebnis aller Zeiten bejubelte. Doch nicht nur international setzte der heimische Cheersport 2026 neue Maßstäbe: Rekordveranstaltungen, hochklassige Meisterschaften und starke Auftritte auf der „Weltbühne“ prägten ein außergewöhnliches Sportjahr.

Mit einem historischen Erfolg ging für Österreichs Cheersportler:innen eine Saison zu Ende, die in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe setzte. Bei den ICU European Cheerleading Championships in Prag holte Team Austria am Wochenende mit seinen acht Nationalteams insgesamt fünf Medaillen – zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Für die Goldmedaillen sorgten das Senior-Coed-Team sowie das Youth-All-Girl-Team, das seinen Europameistertitel eindrucksvoll verteidigte. Silber gewannen die Junior-Pom- und die Junior-Jazz-Nationalmannschaft, Bronze sicherte sich das Senior-Jazz-Team. Noch nie zuvor war Österreich bei einer Europameisterschaft erfolgreicher. Das Rekordergebnis unterstrich einmal mehr den Stellenwert des heimischen Cheersports auf internationaler Bühne.

Bereits die Weltmeisterschaften im April in Orlando, bei denen Cheersport Austria ein deutlich kleineres Aufgebot entsendete, hatten gezeigt, dass Österreich zu den stärksten Nationen Europas zählt. Mit Platz fünf im Junior Pom, Rang sieben im Senior Jazz sowie einem starken 13. Platz im Senior Pom Double gelangen gleich mehrere Spitzenplatzierungen auf der größten Bühne des internationalen Cheersports. Die Leistungen bei EM und WM bestätigten die kontinuierliche Entwicklung der österreichischen Nationalteams.

ICM und (Staats-)Meisterschaften in neuen Sphären

Auch auf nationaler Ebene hatte die Saison zahlreiche Höhepunkte zu bieten. Die International Cheer Masters powered by RegioMarktplatz waren einmal mehr das größte Cheersport-Event des Landes. Rund 2.700 Athlet:innen aus 170 Teams sorgten gemeinsam mit mehr als 4.000 Fans im Multiversum Schwechat für ein stimmungsvolles Wettkampfwochenende. Erstmals konnte mit RegioMarktplatz zudem ein offizieller Bewerbssponsor präsentiert werden – ein weiterer Schritt in der Professionalisierung des österreichischen Cheersports und ein klares Zeichen für die positive Entwicklung der Sportart.

Anfang Juni später standen die Österreichischen Cheersport-(Staats-)Meisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals im Mittelpunkt. Vor einer beeindruckenden Kulisse in der neuen Sport Arena Wien wurden die nationalen Titel vergeben. Hochklassige Leistungen, emotionale Entscheidungen und eine einzigartige Atmosphäre machten die Meisterschaften einmal mehr zum sportlichen Höhepunkt des Cheersport-Jahres und bestätigten eindrucksvoll das hohe Leistungsniveau der österreichischen Vereine.

„Österreich zählt sportlich und organisatorisch zu den Top-Nationen“

Getragen wurde diese Entwicklung aber nicht nur von den großen Veranstaltungen. Die Landesmeisterschaften in Niederösterreich, der Steiermark, Tirol und Wien boten den Vereinen wichtige Wettkampfbühnen und zeigten die ausgezeichnete Arbeit in den Regionen. Beim mittlerweile traditionellen Newbie Cup sammelten zudem die jüngsten Cheersportler:innen ihre ersten Wettkampferfahrungen. Das Event ist der Grundstein für die nächste Generation erfolgreicher Athlet:innen.

„Die Saison 2026 war für den österreichischen Cheersport ein Meilenstein. Das historisch beste Europameisterschaftsergebnis ist die verdiente Belohnung für die hervorragende Arbeit unserer Athlet:innen, Coaches, Vereine und Landesverbände. Gleichzeitig haben wir mit den International Cheer Masters und den Österreichischen Meisterschaften bewiesen, dass Österreich auch organisatorisch zu den Top-Nationen Europas zählt. Dass wir unseren internationalen Stellenwert weiter ausbauen konnten und gleichzeitig der Cheersport im ganzen Land wächst, macht mich besonders stolz. Dieser gemeinsame Weg stimmt uns äußerst zuversichtlich für die kommenden Jahre“, zog Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer Bilanz.

Nach internationalen Spitzenleistungen, hochkarätigen Veranstaltungen und einer starken Entwicklung an der Basis geht der österreichische Cheersport nun in seine lange Off-Season. Bis die besten Sportler:innen im Februar auf die Matten zurückkehren machen die Erfolge der Saison 2026 Lust auf mehr.

Titelverteidigung! Youth-All-Girl-Team bleibt Nr. 1 von Europa

Titelverteidigung! Youth-All-Girl-Team bleibt Nr. 1 von Europa

Goldener Schlusspunkt für Cheersport Austria bei den ICU European Cheerleading Championships in Prag (3. bis 5. Juli 2026). Das Youth-All-Girl-Team verteidigt seinen Titel aus dem Vorjahr und bleibt bei den 12- bis 14-Jährigen die Nummer 1 in Europa. Für den heimischen Verband ist es mit insgesamt fünf Medaillen (2 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze) die erfolgreichste EM aller Zeiten.

Die Next Generation im Team Austria ist wieder nicht zu stoppen! Bereits 2025 war das österreichische Youth-All-Girl-Team bei den kontinentalen Titelkämpfen in Ljubljana eine Klasse für sich, nun setzten sich die rot-weiß-roten Nachwuchshoffnungen auch in Prag die EM-Krone auf. Nach Platz zwei im Semifinale gab es noch Samstagabend die gemeinsame Analyse und die gemeinsame Erkenntnis: „Da geht noch was!“ Trotz starker Konkurrenz aus Dänemark, Norwegen und Deutschland glaubten die Cheersport Austria-Talente an die Gold-Chance – und ließen dann auf der Matte auch keine Zweifel, wer das beste Nachwuchsteam Europas ist.

Die Jury bewertete die Routine der Österreicherinnen mit 79,7 Punkten – Gold! Der österreichische Fanblock im O² Universum stand kopf. Silber ging an Charmers Clovers aus Norwegen (77,6 Punkte), Bronze an das dänische Team CC Iconic (77,2 Punkte), das im Semifinale noch auf Platz 1 lag.

„Europameisterinnen zu sein, ist ein unglaubliches Gefühl – es zu wiederholen, ist unbeschreiblich. Für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen, die Goldmedaille ist der perfekte Abschluss einer intensiven und zugleich sehr schönen Saison. Diese Medaille gehört dem gesamten Team – meinen großartigen Teamkolleginnen und unseren Coaches und Staff, die uns auf jedem Schritt begleitet, unterstützt und gepusht haben“, jubilierte Carmen Gorska als frischgebackene Europameisterin.

Einsatz, Leistung, Zusammenhalt

Von Coach Sarah Hofmann gab’s in der Stunde des Triumphes nur lobende Worte: „Was für eine Europameisterschaft! Die Konkurrenz war auf allerhöchstem Niveau, umso mehr erfüllt es uns mit Stolz, den EM-Titel erneut nach Österreich zu holen. Das Team hat mit einer beeindruckenden Leistung, großem Zusammenhalt und unermüdlichem Einsatz gezeigt, was alles möglich ist.“

Mehr als zufrieden war auch die für die Nationalteams verantwortliche Vizepräsidentin Petra Gruber: „Mit fünf Medaillen, davon zwei in Gold, zählen wir zu den erfolgreichsten Nationen Europas. Besonders stolz macht mich, dass alle unsere Teams Spitzenleistungen auf die Matte gebracht und Österreich hervorragend vertreten haben. Das ist nur möglich, wenn alle Rädchen ineinandergreifen, wenn außergewöhnlicher Einsatz auf Begeisterung trifft. Die Erfolge von Prag sind eine großartige Bestätigung für die kontinuierliche und professionelle Entwicklung des Cheersports in Österreich.“

Erfolgreichste EM aller Zeiten

Für Cheersport Austria geht die Europameisterschaft in Prag mit insgesamt fünf Medaillen als die bis dato erfolgreichste in die Verbandsgeschichte ein: zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und einmal Bronze.

„Ich bin unglaublich stolz auf die Athlet:innen und das gesamte Trainer:innen- und Betreuer:innen-Team. Dieser historische Erfolg zeigt eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, harte Arbeit und Professionalität in unserem jungen Verband stecken. Wir haben erneut bewiesen, dass Österreich im europäischen Spitzenfeld eine feste Größe ist. Diese fünf Medaillen geben uns enorm viel Rückenwind für die Zukunft“, blickt Cheersport Austria-Präsidentin Julia Harrer bereits voraus.

Die ICU European Cheerleading Championships bildeten in der Vergangenheit traditionell den Schlusspunkt der Saison, nicht so in diesem Jahr. Denn die ICU European Doubles Championships finden am 24. und 25. Oktober 2026 in Kreta statt. Ebenfalls bereits fixiert sind die Saison-Höhepunkte im nächsten Jahr: die Weltmeisterschaft geht von 21. bis 23. April 2027 in Orlando (USA) über die Bühne, die nächstjährige Europameisterschaft wurde an Helsingborg (SWE) vergeben und ist mit 2. bis 4. Juli 2027 terminisiert.

ERGEBNISSE:

Sonntag, 5. Juli:

Youth All Girl Advanced

  1. Team Austria (AUT) – 79,7 Pkt.
  2. Charmers Clovers (NOR) – 77,6
  3. CC Iconic (DEN) – 77,2

Junior Jazz

  1. Myrtali Dancers (GRE) – 78,8 Pkt.
  2. Team Austria (AUT) – 78
  3. Amazonas Dance Divas (GRE) – 77,9

Junior Pom

  1. Ukraine-4 (UKR) – 81,1 Pkt.
  2. Team Austria (AUT) – 79,1
  3. Amazonas & Hercules (GRE) – 78,9

Senior Jazz

  1. Pandora (GRE) – 82,5 Pkt.
  2. Myrtali Dancers (GRE) – 79,8
  3. Team Austria (AUT) – 77,9

 

 

2 x Silber, 1 x Bronze: Performance Cheer räumt am EM-Schlusstag ab

2 x Silber, 1 x Bronze: Performance Cheer räumt am EM-Schlusstag ab

Die Medaillen-Serie hält! Cheersport Austria darf am Super-Sonntag in drei Finalentscheidungen über ebenso viele Medaillen jubeln. Nach Gold für das Senior-Coed-Team räumen am Schlusstag der ICU European Cheerleading Championships in Prag (3. bis 5. Juli 2026) die rot-weiß-roten Performance Cheer-Teams ab. Zwei Mal Silber, einmal Bronze!

Nach monatelangem Training geht es am Schlusstag der Europameisterschaft um alles – jeder Schritt, jeder Sprung und jede Drehung müssen im Finale am Punkt sitzen, um die Chance auf eine Medaille zu wahren. Für die Athletinnen ist es der Moment, auf den sie hingearbeitet haben. Und die österreichischen Teams lieferten genau dann ab, wenn der Druck am größten ist, dann, wenn es zählt.

Das Team Austria Junior Jazz legte gegenüber dem Semifinale noch einen drauf, verbesserte sich in der Entscheidung um einen Platz. Wie knapp alles beisammen ist, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse: Auf Gold und die siegreichen Myrtali Dancers aus Griechenland fehlte den mit 78 Punkten bewerteten Österreicherinnen 0,8 Punkte, der Vorsprung auf die griechischen Amazonas Dance Divas betrug 0,1 Punkte.

Knappe Abstände auch im Junior Pom, wo 0,2 Punkte zwischen Silber und Bronze lagen. Team Austria knüpfte nahtlos an die starke Vorstellung vom Samstag an, blieb nahezu fehlerfrei und rückte ebenfalls noch einen Platz nach vorne. Gold ging an die Ukraine (81,1 Punkte), Amazonas & Hercules aus Griechenland jubelte über Bronze (78,9 Punkte).

„Ich bin unfassbar stolz auf die Leistungen in den Kategorien Junior Pom und Junior Jazz. Dass sich die Athletinnen im Finale noch einmal so steigern und die Silbermedaillen erringen konnten, zeigt die Qualität, aber auch den Kampfgeist und den Zusammenhalt unserer Teams. Für einige Athletinnen war dies der letzte Auftritt als Junior, da sie nun in die Senior-Kategorie aufsteigen. Es hätte keinen schöneren und emotionaleren Abschluss für diese gemeinsame Zeit geben können“, so Junior-Coach Viktoria Schellenbauer.

Nicht wieder Blech!

Komplettiert wurde das Medaillen-Triple im Senior Jazz, wo Team Austria über Bronze jubelte. Als Fünfte für die finale EM-Entscheidung qualifiziert, riefen die österreichischen Athletinnen ihr Potenzial ab und schafften als Dritte den Sprung aufs Podest. Spannung pur bei der Punktevergabe, waren doch Silber und Platz fünf nur durch 1,2 Punkte getrennt, Österreichs Vorsprung auf Blech betrug 0,2 Punkte.

„Wir können es noch gar nicht richtig fassen! Wir wussten, dass wir alles geben müssen und uns möglichst keine Fehler erlauben dürfen, um in die Medaillenränge vorzurücken. Und genau das haben wir gemacht, wir haben im Finale einfach alles auf der Fläche gelassen, was in uns steckt“, sagt Senior Jazz-Athletin Florentina Marchant, für die sich mit Bronze ein Kreis schließt. „Nachdem wir die letzten zwei Jahre super-knapp auf Platz vier gelandet sind, ist diese Bronzemedaille eine echte Erlösung. Wir haben als Team bewiesen, wie viel stärker wir geworden sind. Für diese Freude gibt es nicht mehr Worte!“

Also zieht Katharina Horky, Cheersport Austria-Vorstandsmitglied und verantwortlich für Performance Cheer, eine Bilanz: „Es war ein sensationelles Wochenende für uns! Wir sind mit vier Teams an den Start gegangen und bringen zwei Mal Silber, einmal Bronze und einen starken sechsten Platz nach Hause. Mit diesen großartigen Platzierungen hat Österreich eindrucksvoll gezeigt, wozu wir im Performance Cheer in der Lage sind. Das war ein echtes Ausrufezeichen und der glänzende Schlusspunkt für eine großartige Saison. Danke an alle Athletinnen, Coaches und Betreuer:innen, die diesen Erfolg mit ihrem unermüdlichen Einsatz möglich gemacht haben.“

 

 

 

ERGEBNISSE:

 

Sonntag, 5. Juli:

 

Junior Jazz

 

  1. Myrtali Dancers (GRE) – 78,8 Pkt.
  2. Team Austria (AUT) – 78
  3. Amazonas Dance Divas (GRE) – 77,9

 

Junior Pom

 

  1. Ukraine-4 (UKR) – 81,1 Pkt.
  2. Team Austria (AUT) – 79,1
  3. Amazonas & Hercules (GRE) – 78,9

 

Senior Jazz

 

  1. Pandora (GRE) – 82,5 Pkt.
  2. Myrtali Dancers (GRE) – 79,8
  3. Team Austria (AUT) – 77,9

 

Cheer-Nachwuchs zeigt mit drei Final-Qualifikationen auf

Cheer-Nachwuchs zeigt mit drei Final-Qualifikationen auf

Cheersport Austria steht bei den ICU European Cheerleading Championships in Prag (3. bis 5. Juli 2026) dank des Senior-Coed-Teams bereits mit einmal Gold im Medaillenspiegel. Weitere Medaillen? Möglich! Das österreichische Youth All Girl Advanced-Team träumt von der Titelverteidigung und geht aus aussichtsreicher Position ins sonntägige Finale. Im Senior All Girl Premier ist für Team Austria dagegen bereits im Semifinale Endstation. Im Performance Cheer gibt’s gleich zwei Mal Grund zum Jubeln.

Volbeat, Take That oder Abbamania – das O2 Universum in Prag hat in den letzten Wochen einiges gesehen und gehört. In Sachen Stimmung setzt die Cheersport-Europameisterschaft aber jedenfalls neue Maßstäbe. Mittendrin und live dabei: insgesamt acht Teams von Cheersport Austria, nach der historischen EM-Goldmedaille für das Senior-Coed-Team extra-motiviert.

Allen voran das Youth-All-Girl-Team, das bereits seit dem letzten Jahr weiß, wie es sich anfühlt, Europameisterinnen zu werden. 2026 ist die Ausgangssituation eine andere, als Titelverteidigerinnen sind die österreichischen Nachwuchshoffnungen im Alter von 12 bis 14 Jahren die großen Gejagten. Aber das Team Austria wusste einmal mehr mit dem Druck umzugehen und lieferte bereits im ersten Akt des EM-Showdowns ab.

Mit ihrer mitreißenden, präzisen Routine setzten die Österreicherinnen ein Ausrufezeichen hinter ihre Medaillen-Ambitionen. 75,1 Punkte bedeuteten Platz zwei und also die souveräne Final-Qualifikation. Nur CC Iconic aus Dänemark (78,5 Punkte) war besser, auf den Plätzen drei bis fünf folgen drei Teams aus Norwegen.

An den richtigen Schrauben drehen

In der Kategorie Junior All Girl Elite fehlten Team Austria 2,4 Punkte auf den Einzug ins Finale – Platz sechs. Auch in dieser Kategorie geben die Skandinavierinnen mit gleich fünf Teams in der Medaillenentscheidung den Ton an. Im Senior All Girl Premier zeigte Team Austria in einem hochklassigen Semifinale eine solide Leistung, in Kombination mit Punktabzügen reichte es jedoch nicht für das Finale in der „Königsklasse“ – Rang 11.

„Es war ein Tag mit Höhen und Tiefen, aber das ist der Sport. Alle Teams haben sehr starke Routinen gezeigt und Österreich mit großem Einsatz, viel Leidenschaft und Teamgeist vertreten. Dass sich unser Youth Team in diesem starken Feld abermals so großartig präsentiert und erneut im Finale steht, macht uns unglaublich stolz. Sie haben Nervenstärke bewiesen und gezeigt, dass der letztjährige EM-Titel kein Zufallsprodukt war. Dass es für unsere Junior- und Senior-Teams diesmal leider nicht für das Finale gereicht hat, ist Ansporn und zeigt uns, woran wir arbeiten müssen. Aber wir sind überzeugt, dass unser Weg stimmt, werden an den richtigen Stellschrauben drehen und noch stärker zurückkommen“, erklärt Petra Gruber, bei Cheersport Austria für die Nationalteams verantwortlich.

Juniorinnen jubeln im Pom und Jazz

Im Performance Cheer hatten nach den Seniors, die sich bereits am Freitag für das sonntägige Finale qualifiziert haben, auch die Juniors Grund zum Jubeln – und das gleich doppelt. Den Anfang machte das Team Austria Junior Pom, das nach einem starken Auftritt im Semifinale und Platz drei weiter von den Medaillen träumen darf.  

„Wir konnten mit unserem Programm bereits bei der Weltmeisterschaft einen starken fünften Platz erzielen. Dass wir jetzt bei der Europameisterschaft noch einmal zeigen dürfen, was in uns steckt, ist ein großartiges Gefühl. Und ja, wir wollen mehr“, sagt Athletin Ella Lins.

Auch das Team Austria Junior Jazz zog als Semifinal-Dritter ins Finale der besten fünf Teams ein. „Wir sind unglaublich stolz, dass wir die Jury mit unserer Performance so mitreißen konnten. Platz drei ist ein fantastisches Ergebnis, darauf können wir aufbauen. Jetzt heißt es: fokussiert bleiben, noch einmal unsere Leistung abrufen und angreifen. Wir wissen, was wir können – und das wollen wir im Finale noch einmal zeigen“, erklärt Jazz-Juniorin Olivia Bobr.

Die Medaillen im Performance Cheer werden am Sonntagvormittag vergeben: Team Austria Senior Jazz ist um 9:09 Uhr an der Reihe, Team Austria Junior Jazz um 10:13 Uhr und Team Austria Junior Pom folgt um 11:56 Uhr. Im Cheersport wird es für das Team Austria Youth All Girl Advanced um 15:16 Uhr ernst.

Der Zeitplan:

Sonntag, 5. Juli:

Team Austria Senior Jazz (Finale) – 9:09 Uhr
Team Austria Junior Jazz (Finale) – 10:13 Uhr
Team Austria Junior Pom (Finale) – 11:56 Uhr
Team Austria Youth All Girl Advanced (Finale) – 15:16 Uhr

GOLD! Senior-Coed-Team schreibt EM-Geschichte

GOLD! Senior-Coed-Team schreibt EM-Geschichte

Traumstart für Cheersport Austria in die ICU European Cheerleading Championships in Prag (3. bis 5. Juli 2026). Das rot-weiß-rote Senior-Coed-Team nützt zum EM-Auftakt seine erste und einzige Chance und jubelt im O2 Universum sensationell über Gold. Und schreiben mit der ersten EM-Medaille im Coed ein kleines Stück Sportgeschichte. Für das österreichische Senior-Jazz-Team geht es nach einer starken Semifinal-Performance am Sonntag um Edelmetall. Punkte-Pech hatte Team Austria im Senior Pom: 0,1 Punkte fehlten für den Einzug ins Finale.

Cheer-Mania in Prag! 4.000 Athlet:innen aus 24 Nationen kämpfen an diesem Wochenende um Gold, Silber und Bronze! 6.000 Fans wollen im O2 Universum bei der Europameisterschaft live dabei sein. Und sie bekamen am Freitag Cheersport und Performance Cheer auf höchstem Niveau geboten – und erlebten in der letzten Entscheidung des Tages die österreichische Gold-Sensation.

Denn das rot-weiß-rote Senior-Coed-Team, in dem Männer und Frauen gemeinsam auftreten, war an diesem Abend eine Klasse für sich und ließ den Rest Europas hinter sich. Und das souverän, denn das zweitplatzierte Elte Coed Team aus Ungarn lag mit 76,9 Punkten ganze 2,2 Zähler hinter Team Austria (79,1 Punkte), Bronze ging an Sparta Cheer Elite aus Polen (66,1 Punkte). Die Entscheidung fiel in einem einzigen Durchgang.

Für Österreich war es die erste EM-Medaille in der Coed-Kategorie überhaupt. „Und dann gleich in Gold!“, ist Senior Coed Elite-Nationaltrainerin Saskia Luksch überglücklich: „Ich bin unendlich stolz auf unsere Athlet:innen. Sie haben mit großem Einsatz, Disziplin und Teamgeist auf diesen Moment hingearbeitet und sich heute selbst für die harte Arbeit mit Gold belohnt.“

„Dieser Europameister-Titel ist ein Stück Cheersport-Geschichte! Vor allem aber ist diese Goldmedaille gleich am ersten Wettkampftag ein starkes Signal für die Entwicklung unseres Sports. Ein perfekter Auftakt, der dem gesamten Verband und allen Teams für die restlichen EM-Tage viel Rückenwind gibt“, so Petra Gruber, die als Vizepräsidentin die Leitung aller Nationalteams verantwortet. Und: „Ein besonderer Dank gilt unseren Trainer:innen, dem gesamten Medical Staff sowie allen Betreuer:innen und Helfer:innen, die großen Anteil an diesem Erfolg haben. Nur durch dieses perfekte Zusammenspiel auf und abseits der Matte sind solche Spitzenleistungen überhaupt erst möglich.“

Finale geschafft, Finale verpasst

Den Auftakt für Cheersport Austria machte das Senior-Jazz-Team, das sich mit einer starken Semifinal-Leistung für die Medaillenentscheidung am Sonntag qualifiziert. „Mit dem fünften Rang im Semifinale haben wir bewiesen, dass wir zu den Top-Nationen in Europa gehören. Aber jetzt geht die EM erst richtig los, unser Fokus gilt dem Finale. Dort werden wir noch einmal alles geben und dann schauen wir, was rauskommt“, erklärt Tänzerin Helena Löffler. Auf Rang drei fehlten Team Austria im Semifinale nur zwei Punkte. „Griechenland war heute eine Klasse für sich, aber dahinter liegen alle Teams eng beisammen. Es ist sicher noch alles möglich!“

Noch enger war die Entscheidung im Senior Pom – leider ohne Happy End für das rot-weiß-rote Team. Die Performance wurde mit 78,4 Punkten bewertet – Rang sechs mit einem neuen Season High. Den Finaleinzug verpassten die Österreicherinnen um 0,1 Punkte, auf die viertplatzierten Sloweninnen fehlten nur 0,2 Punkte. „Dass wir das Finale so knapp verpassen, ist natürlich bitter. Es zeigt aber, dass wir auch bei dieser unglaublich hohen Leistungsdichte ganz vorne dabei sind. Ich bin unheimlich stolz auf das Team und diesen EM-Auftritt“, so Senior-Pom-Coach Theresia Maurer-Lelard.

Am Samstagnachmittag gehört die Performance-Cheer-Bühne den Juniors: Pom ist um 15:18 Uhr an der Reihe, Jazz hat seinen EM-Erstauftritt um 17:26 Uhr. Bereits am Vormittag sind die weiteren vier Cheersport-Teams im Semifinal-Einsatz. Eröffnet wird der Super-Samstag im O2 Universum vom Youth All Girl Advanced, das um 9:21 Uhr die Mission Titelverteidigung startet. Das Senior All Girl Premier ist um 9:57 Uhr in der „Königsklasse“ im Einsatz. Und um 11:36 Uhr wird es dann auch für die Juniors (All Girl Elite) erstmals ernst.

„Schon der erste Tag hat gezeigt, dass das Niveau des gesamten Teilnehmerfeldes im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen ist. Umso mehr freut es mich, dass wir nach wie vor zu den besten Teams Europas zählen, das ist Bestätigung für die harte Arbeit der letzten Wochen und Monate. Mit der Energie in der Halle und unserem großartigen Teamgeist ist am Wochenende sicher einiges möglich“, traut Cheersport Austria-Präsidentin Julia Harrer den Athletinnen weitere Medaillen zu.

Österreich ist erst zum zweiten Mal in der EM-Geschichte mit seinen Nationalteams am Start. Bis inklusive 2024 nahmen die besten Vereine des Landes an den Europameisterschaften teil. Im Vorjahr konnte das Youth-All-Girl-Team Gold gewinnen, das Pom- und Double-Pom-Team jubelte über zwei Mal Bronze. Die Doubles sind in Prag nicht am Start, ermitteln ihre Europameisterinnen zu einem späteren Zeitpunkt.

Zeitplan Cheersport Austria:

Samstag, 4. Juli:

Team Austria Youth All Girl Advanced (Semifinale, 09:21 Uhr)
Team Austria Senior All Girl Premier (Semifinale; 09:57 Uhr)
Team Austria Junior All Girl Elite (Semifinale; 11:36 Uhr)
Team Austria Junior Pom (Semifinale, 15:18 Uhr)
Team Austria Junior Jazz (Semifinale, 17:26 Uhr)

Sonntag, 5. Juli:

Finaldurchgänge